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S1 - F1 | Die Abfahrt aus Paris

Warum müssen Sarah und Paul mitten in der Nacht ihr Zuhause verlassen?

Auf dem Weg zum Wissen mit der Musik der 3- bis 6-Jährigen!

Warum müssen Sarah und Paul mitten in der Nacht ihr Haus verlassen?

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Diese erste Melodie nimmt dich mit auf eine musikalische Entdeckungsreise durch die Welt!

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Die Texte der beiden Musikstücke sind identisch, nur die Melodien sind unterschiedlich.

Das Abenteuer beginnt mit einer Geschichte und Entdeckungen für 6- bis 8-Jährige!

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📝 Kurze Zusammenfassung der wichtigsten Informationen

Warum müssen Sarah und Paul mitten in der Nacht ihr Zuhause verlassen?

Sarah und Paul sind zwei jüdische Kinder, die während des Krieges leben. Sie wohnen in einem gemütlichen Haus mit ihren Eltern. Aber eines Nachts ändert sich alles. Sie müssen mitten in der Nacht weggehen, ohne ein Geräusch zu machen.

Während des Krieges mussten jüdische Familien oft ihre Häuser verlassen, um den Verhaftungen zu entkommen. Verhaftungen sind Momente, in denen Soldaten kommen, um Menschen mitzunehmen und sie weit weg von zu Hause zu bringen. Razzien sind Momente, in denen viele Menschen gleichzeitig verhaftet werden.

Oft müssen sie schnell aufbrechen, mit wenig Sachen. Sarah und Paul nehmen nur das, was sie tragen können. Sie packen ihre Kleider, einige Spielzeuge und Decken in einen kleinen Rucksack. Sie müssen schnell und leise sein.

Sarah und Paul haben Angst und sind besorgt. Sie haben Angst, nie wieder nach Hause zu kommen. Sie fragen sich, wohin sie gehen und was mit ihnen passieren wird. Aber sie wissen, dass sie weggehen müssen, um in Sicherheit zu sein.

Nach dem Verlassen ihres Hauses müssen Sarah und Paul sich verstecken, um sicher zu sein. Sich verstecken bedeutet, einen geheimen Ort zu finden, an dem niemand sie finden kann. Sie werden in einem Versteck mit anderen Familien leben, bis der Krieg vorbei ist.

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Die Abfahrt von Paris

Warum müssen Sarah und Paul in der Nacht ihr Zuhause verlassen ?

Die Nacht der Abfahrt

Seit ihrer Abreise aus Paris herrschte Stille im Abteil(1), in dem Sarah und Paul saßen und ihre kleinen Koffer festhielten. In der Dunkelheit schlich sich eine kleine graue Maus leise vorbei und war stummer(2) Zeuge ihrer Abreise. Sarahs und Pauls Mutter hatte ihnen erklärt, dass sie sich verstecken und Frau Jeanne vertrauen müssten, einer netten Bäuerin. Joseph der Postbote war ihnen als wertvoller(3) Verbündeter vorgestellt worden, um sie über den Krieg auf dem Laufenden zu halten. Nach dem Verlassen ihres Hauses mitten in der Nacht fragten sich die Kinder, was sie erwarten würde.

Sarah, nach einem Moment des Schweigens, fragt leise:
« Wo fahren wir hin, Sarahs und Pauls Mutter? »

Paul, mit zitternder Stimme, flüstert dann:
« Ich will in Paris bleiben. »

Sarah, besorgt, fragt:
« Warum müssen wir weggehen? »

Nach dem Verlassen von Paris stellen sich Sarah und Paul viele Fragen. Ihre Mutter hat ihnen zugeflüstert, dass sie dort in Sicherheit sein werden und dass sie Frau Jeanne vertrauen müssen. Die Kinder fragen sich, was sie auf dem Land erwartet. Die Nacht ist ruhig, aber die Stimmung ist angespannt. Sarah und Paul spüren die Angst im Herzen ihrer Mutter, aber sie wissen, dass sie mutig sein müssen.

Sarah, neugierig, fragt dann:
« Mutter, wer ist Frau Jeanne? »

Paul, ängstlich, fragt:
« Warum müssen wir uns verstecken? »

Kurz darauf wird der Zug langsamer. Die Lichter der Stadt gehen nach und nach aus. Sarah schaut aus dem Fenster, während Paul aufmerksam(4) die Geräusche des Zuges hört, die sie in die Ungewissheit(5) tragen. Die Spannung im Abteil ist spürbar. Ihre Mutter, die ihre Besorgnis spürt, flüstert erneut: „Ihr werdet dort in Sicherheit sein. Vertraut Frau Jeanne.“ Die Kinder, obwohl durch die Worte ihrer Mutter beruhigt, wissen immer noch nicht, was das bedeutet.

Eine Neue Welt

Der Zug hält endlich an. Die Tür öffnet sich langsam. Sarah und Paul schauen sich um. Sie sehen grüne Felder und Bäume. Sie hören Vögel singen. Das Land ist ruhig. Sarahs und Pauls Mutter hilft ihnen aus dem Zug. Sie trägt ihre kleinen Koffer. Sarah, mit ihren lockigen schwarzen Haaren und einem Kleid mit Punkten, folgt ihrer Mutter mit ihrem kleinen Holzkoffer. Paul, der kleine blonde Junge mit dunklen Augen, mit einer zu großen Mütze und Gummistiefeln, folgt auch. Sie gehen einen Schotterweg entlang. Sie sehen einen großen Bauernhof in der Ferne. Der Bauernhof ist aus Stein. Er hat ein Ziegeldach. Hühner picken im Hof. Ein schwarzer und weißer Schäferhund begrüßt sie mit wedelndem Schwanz. Sarahs und Pauls Mutter hat mittellange kastanienbraune Haare, die sie oft zu einem praktischen Pferdeschwanz bindet. Sie hat warme blaue Augen und trägt oft bequeme und bunte Kleidung. Sie hat eine schlanke(6) Figur und bewegt sich mit sanfter, aber beständiger Energie.

Sarah, neugierig, fragt dann:
« Mama, wo sind wir? »

Paul, nachdem er sich umgesehen hat, flüstert:
« Hier ist es schön. »

Sarahs und Pauls Mutter lächelt. Sie nimmt ihre Hände. Sie gehen zur Farm. Eine starke Frau mit einer Leinen-Schürze(7) wartet an der Tür. Sie hat Mehl an den Händen. Das ist Frau Jeanne. Sie lächelt die Kinder an. Sie lädt sie ein, hereinzukommen. Das Haus ist gemütlich. Es gibt einen großen Holztisch. Strohstühle stehen drum herum. Frau Jeanne zeigt ihnen ihre Zimmer. Sarah und Paul sind müde. Sie legen sich in weiche Betten. Die Nacht ist ruhig. Sie schlafen schnell ein.

Sarah, neugierig, fragt dann:
« Frau Jeanne, wer bist du? »

Frau Jeanne, mit einem beruhigenden Lächeln, sagt:
« Ich bin Frau Jeanne. Ich werde mich um euch kümmern. Ihr seid hier sicher. »

Paul, nachdem er sich umgesehen hat, fragt leise:
« Müssen wir hier lange bleiben? »

Frau Jeanne erklärt ihnen, dass sie für den Moment versteckt bleiben müssen. Sie erzählt ihnen vom Krieg und den Gefahren. Die Kinder hören aufmerksam zu. Sie verstehen, dass sie vorsichtig sein müssen. Frau Jeanne zeigt ihnen den Hof. Sie erklärt ihnen, wie sie bei den Aufgaben helfen können. Sarah und Paul sind neugierig. Sie wollen lernen. Sie wollen helfen. Sie fühlen sich bei Frau Jeanne sicher. Sie wissen, dass sie vertrauen müssen. Nach einer langen Zugfahrt beginnt die Sonne aufzugehen. Die Kinder entdecken das französische Land, mit seinen grünen Feldern und sanften Hügeln. Der Hof der Eichen erscheint in der Ferne, mit seinen Steinmauern und dem Ziegeldach. Hühner picken im Hof, und ein schwarzer und weißer Hirtenhund begrüßt sie mit wedelndem Schwanz. Sarah und Paul fragen sich, wie ihr neues Leben sein wird. Sie wissen, dass sie vorsichtig und diskret sein müssen, aber sie sind auch neugierig, diese neue Welt zu entdecken. Frau Jeanne wartet auf sie am Hof, bereit, sie willkommen zu heißen und zu beschützen. Joseph der Postbote, wird ein wertvoller Verbündeter sein, um sie über den Krieg zu informieren. Die Kinder bereiten sich auf ein neues Abenteuer vor, voller Herausforderungen und Entdeckungen. Sie wissen, dass sie mutig sein und denen vertrauen müssen, die sie umgeben. Das kleine graue Mäuschen, das sie im Zug begleitet hat, scheint ein Symbol für ihr neues Leben zu sein. Sie fragen sich, was die Zukunft für sie bereithält, aber sie sind bereit, die Herausforderungen anzunehmen, die auf sie warten.

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